Der Rebell im Pullunder kommt nach Suhl

Seine Zeit sei gekommen, proklamiert Olaf Schubert auf seiner Internetseite. Und zwar deswegen, weil sich der selbst ernannte Betroffenheitslyriker demnach schon immer als Rebell gesehen hat und nun findet, die Zeit sei reif für ihn. “Niemals schwamm er mit dem Strom – aber auch nicht gegen den Strom. Schubert schwimmt neben dem Strom – auf dem Trockenen, denn dort kann er laufen”, verkündet der Text zu seinem aktuellen Programm, das – na klar – schlicht “Zeit für Rebellen” heißt.

Und mit diesem ist er am Sonntag, 20. September, um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr) auf dem Platz der Deutschen Einheit in Suhl beim “Sommerausklang” unserer Zeitung live zu erleben. Herrlich selbstironisch sorgt der schmächtige Dresdner für Lacher im Publikum, wenn er erzählt, dass er seinerzeit die Wende im Osten eingeleitet und natürlich alle anderen Umwälzungen der Welt live im Fernsehen verfolgt habe. Offenbar war dem Mann mit dem markanten Pullunder dies dann selbst eine Spur zu mager. Und er hat beschlossen, er müsse jetzt doch mal mutiger ran.

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